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-- Veröffentlicht durch al borland am 1:00 pm am Jan. 13, 2002
Die Araber nennen die Sahara seit Urzeiten „Meer ohne Wasser“. Aber unter ihr tut sich ein wirkliches Wunder auf: Mitten in derExtremwüste der Republik Tschad liegt östlich des Tibesti-Gebirges der Ounianga Kebir: ein 20 Qudratkilometer großer See, dessen Wasserspiegel durch Verdunstung eigentlich jedes Jahr um 7 cm absinken müsste. Tatsächlich aber füllt er sich immer wieder auf: Er speist sich aus einem riesigen Meer unter der Sahara. Der frz. Forscher Savornin entdeckte dieses unterirdische Wunder vor ca. 80 Jahren. Savornins Meer könnte die Träume aller Saharabewohner wahr machen, die Ödnis in einen blühenden Garten verwandeln. Geologisch betrachtet besteht die Sahara aus 7 riesigen Becken, bis zu 5 km tief. Darunter haben sich in Jahrmillionen gigantische Süssmassermengen angesammelt: 150.000 Kubikkilometer. Damit könnte man Deutchland 600m hoch fluten!! Libyen und Ägypten nutzen das unterirdische Meer bereits zur Bewässerung, aber Forscher warnen: Bei intensiver Entnahme könnte der Grundwasserspiegel drastisch sinken. Doch eine Studie der Uni Berlin ist da nicht so skeptich: An den Hängen der Gebirge südlich der Sahara würden die Wolken regelmäßig ausregenen, so daß von hier aus immer ausreichend frisches Regenwasser in Savornins Meer gelange.
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