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-- Veröffentlicht durch binford support am 2:42 pm am April 25, 2002

So, Ihr Lieben,nachdem sich einige - Lob und Dank zum Beispiel Euch: Randy, Heidi und Curry ! - so rege in unserem Form tummeln, hier mal ein kleines Quizz:
Warum haben die Europaflagge und auch unsre Euro-Münzen nur 12 Sterne und nicht etwa 15 - entsprechend der Anzahl der Mitgliedsländer?
Den 3 Binfordern von Euch, deren Erklärung bis zum 05.05 (Europatag) am nahesten an der Wahrheit ist, schicken wir TIM’s Knarrenkasten - oder wahlweise einen Waren-Gutschein über Binford TOOLS in Höhe von 13 Euro. Wir sind gespannt ... !


-- Veröffentlicht durch livia am 11:57 am am Mai 6, 2002

Ich hoffe, ich antworte nicht zu spät. War in Urlaub.
Also ich habe mal gehört, dass die 12 Sterne gar nichts mit der Anzahl der
Mitgliedsstaaten zu tun haben. Es wurden 12 Stück gewählt, weil der Zahl 12
seit derAntike schon eine besondere Bedeutung, die der Vollkommenheit,
zugesprochen wird. So wurde das Jahr in 12 Monate, der Tag und Nacht  in je
12 Stunden aufgeteilt. Jesus hatte 12 Jünger, Jerusalem 12 Stadttore usw.
Stimmt¹s?


-- Veröffentlicht durch binford support am 3:40 pm am Mai 7, 2002

So, Ihr Lieben,
leider sind nur zwei Antworten den Knarrenkasten wert. Die von Livia ist sehr nah an der uns bekannten Wahrheit, und die im folgenden von Tilmann klingt sogar noch glaubwürdiger:
Weil die Europäische Union zwar 15 Mitgliedsstaaten hat, die Europäische Währungsunion allerdings nur 12 souveräne. San Marino, Vatican und Monaco sind aussenpolitisch nicht souverän. Schweden, Norwegen und Dänemark sind nicht Euromitgliedsländer.

Hier unsere Geschichte: Eines Tages soll Paul Levi, damals Leiter der Kulturabteilung des Europarates, bei einem Spaziergang von einer Marienstatue mit einem Kranz aus zwölf Sternen so angetan gewesen sein, dass er dem Rat zwölf goldene Sterne auf blauem Grund als Motiv für die Fahne vorschlug. Die hatten nichts dagegen. Also hat - zumindest laut dieser Anekdote - die europäische Fahne ihren Ursprung in einem biblischen Bild. Im Kapitel 12 der Offenbarung des Johanes heisst es: „Und es erschien ein grosses Zeichen am Himmel: Eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter den Füßen und auf dem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen.“ In der Zahlensymbolik steht die 12 für Vollkommenheit - bingo, Livia. Die Anordnung der Sterne im Kreis soll neben der Vollkommenheit auch noch den Aspekt der Einheit betonen. Die EU-Vorschrift, in der festgelegt ist, wie das Emblem auszusehen hat, umfasst übrigens 18 Seiten... Nur falls einer von Euch scharf drauf ist.

Nächste Woche geht also ein Kasten in den Odenwald und einer ins Rheinland.


-- Veröffentlicht durch binford support am 1:18 pm am Aug. 20, 2002

Hier mal wieder was zum Nachdenken, Binforder :
Warum steht im 59.Stock des Citicorp Centers in New York ein mehrere Hundert Tonnen schwerer Betonblock?

Wir sind gespannt auf Eure Antworten!
Wer bis zum 30. September unserer am Nahesten kommt, gewinnt diesmal ein GährungSet - kleine Säge samt Gährungsführung. Viel Spaß beim Nachdenken!
Euer binford tools team


-- Veröffentlicht durch drschwob am 2:23 pm am Aug. 20, 2002

Der Block ist das innere "Gleichgewicht" des Gebäudes. Er kann frei auf einer Ölspur gleiten und ist über Stoßdämpfer mit dem Stahlskelett verbunden. Durch seine Trägheitskraft kann er so die horizontalen Schwingungen auf das Haus dämpfen. Aber meines Wissens befindet er sich 3 Stockwerke tiefer, nämlich im 56. Stockwerk. Lieg ich da etwa falsch??


-- Veröffentlicht durch binford support am 2:41 pm am Aug. 20, 2002

Na, das ging ja flott, carpe diem alias drschwob!
Wir sind in jeder Hinsicht beeindruckt.
Können wir jeznix zu sagen, sonst denkt vielleicht sonst keiner mehr nach...,
Bis die Tage


-- Veröffentlicht durch binford support am 3:43 pm am Sep. 12, 2002

Na, es denkt ja wohl wirklich keiner mehr nach. Worüber auch. Deine Antwort war richtig, drschwb oder so ähnlich. Die Sache mit dem Stockwerk können wir leider nicht richtig klären. Hmhm. Emaile uns doch Deine Postanschrift, damit wir Dir die Säge schicken können. Glückwunsch!


-- Veröffentlicht durch binford support am 1:14 pm am Sep. 17, 2002

Hier noch ein bißchen was über unseren Betonkotz:
Er soll das mulmige Gefühl im Magen verringern, das einen schon mal in den obersten Stockwerken von Wolkenkratzern befallen kann. Die können nämlich um bis zu 1/500 der Bauhöhes schwanken, und das bedeutet bei einer Gebäudehöhe von 500 Meter immerhin einen ganzen Meter!
Bei einer Beschleunigung von 10cm/sec wird’s dann ungemütlich, weil unsere Organe locker im Körper herumhängen. Daher haben Ingenuere im 279 Meter hohen Citicorp Center diesen 400 Tonnen schweren Betonblock in eine der oberen Etagen geschafft. Der gleitet nun auf einer geölten Bahn hin und her, um der Gebäudeschwingung entgegen zu wirken. Die Japaner lösen das Problem übrigens anders: Sie installieren riesige Wasserbehälter auf den Dächern ihrer Hochhäuser, in denen das Wasser dann mit einer kalkulierten Frequenz hin und her schwappt und so die Schwingungen dämpft.

UND EIN NEUES RÄTSEL:
was bedeutet mayday?
Der ein oder andere weiss vielleicht, was SOS heisst, nämlich „Save oursoules“. Aber wer kennt den Ursprung des Notrufes „Mayday“ von Flugzeugen und Schiffen in Not?


-- Veröffentlicht durch lunix am 11:07 am am Sep. 26, 2002

Kurz & knapp: der Notruf Mayday ist eine Verenglischung des französischen "m'aidez" (helfen sie mir). Oder?


-- Veröffentlicht durch binford support am 11:24 am am Sep. 26, 2002

Bingo, Lunix! Kleine Aufmerksamkeit für's Aufmerksamsein gefällig – wohin sollen wir das Tool schicken?


-- Veröffentlicht durch binford support am 2:49 pm am Dez. 5, 2002

Hier mal wieder etwas zum Nachdenken und -forschen – vorweihnachtlich natürlich.
Also, Binforder... : Woher hat der Weihnachtsmann sein rotes Kostüm?


-- Veröffentlicht durch drschwob am 3:16 pm am Dez. 5, 2002

Wie so oft verdanken wir auch diesen Umstand den Amerikanern. Der Weihnachtsmann wußte bis in die Dreisiger Jahre nicht genau wie er sich kleiden sollte und so kleidete er sich mal wie ein Bischof und mal anders.
Anfang Der 30-er, also 1931 um genau zusein. Dachte sich ein Coca-Cola Werbefuzzi, "He erfinden wir doch eine Weihnachtsmann Uniform" und malte die auf ein Werbeplakat. Natürlich waren da die Firmenfarben rot und weiß pflicht und so entstand sein jetztiges Outfit!
Ist doch klar, oder???;)


-- Veröffentlicht durch binford support am 5:32 pm am Dez. 5, 2002

Mensch Doc,
Dass war jetzt aber rattenschnell. Von Coca-Cola ist korrrrrrekt.
Hat wohl keine Sinn mehr, noch andere ihre Ergüsse niedrschreiben zu lassen, denn ...:
Als Männer als Nikolaus verkleidet  im 16.Jahrhundert die ersten Male  losstapften, um Kinder zu beschenken, liefen sie noch in unansehnlicher grauer Kutte rum. Wie ihr Vorbild Bischof Nikolaus zwölf Jahrhunderte zuvor  in der Türkei, wo er die unartigen Kinder mit der Rute bestrafte und die artigen beschenkte.
Nach und nach erweiterte er in den folgenden Jahrhunderten - in den unterschiedlichen Kulturkreisen angepassten Outfits - auch als Väterchen Frost in den slawischen Ländern und als Juletomte in Skandinavien seine Erziehungsarbeit. Und als Santa Claus in den USA.
Dort war es denn auch - im Jahre 1931 -, dass er vom Zeichner Haddon Sundblom in einer Werbe-Anzeige für Coca-Cola passend zum Marken-Image des Softdrink-Giganten sein heutiges Aussehen verpasst bekam: roter Mantel und Mütze mit Fellbesatz und weisser Rauschebart. Vielleicht war Sundblom durch seine schwedischen Wurzeln auch ein wenig inspiriert vom Gott Thor, der als freundlicher, älterer, korpulenter Mann mit langem Bart beschrieben wird.


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